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LN @Segeberg - Todesfelde wird Pokalsieger, Schützengilde wird weiblich, Feuerwehr wird teurer

Liebe Leserin, lieber Leser, aus der Europameisterschaft und dem gemeinsamem Jubeln in der Kraft-Aren
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Liebe Leserin, lieber Leser,
aus der Europameisterschaft und dem gemeinsamem Jubeln in der Kraft-Arena ist in diesem Jahr bekanntlich nichts geworden. Dennoch ist auch das Corona-Jahr nicht ohne Fußball-Sensationen. Und für die hat ausgerechnet der vermeintlich kleine SV Todesfelde gesorgt, der sich im Landespokal-Finale sensationell gegen den favorisierten VfB-Lübeck durchgesetzt hat. Wir haben uns am Tag danach in der mit Recht euphorisierten Gemeinde umgesehen.
Eine andere Art von Sensation gab es in dieser Woche in der altehrwürdigen Bad Segeberger Schützengilde: Der Verein steht erstmals in seiner 425-jährigen Geschichte davor, eine “Schützenschwester” in die eigenen Reihen aufzunehmen. Damit fällt die wohl letzte reine Männerbastion in der Kreisstadt.
Nach der sommerlichen Lethargie läuft die Kommunalpolitik mittlerweile wieder auf Betriebstemperatur; es wird wieder eifrig gestritten - in erster Linie natürlich ums Geld. In Bad Segeberg will der BBS der Verwaltung genau auf die Finger schauen, damit ohnehin hohen Kosten für das neue Feuerwehrhaus nicht aus dem Ruder laufen. Und geht es nach dem Willen der meisten Stadtpolitiker, soll auch das Rathaus nicht den von der Verwaltung gewünschten Anbau bekommen. In jedem Fall tief in die Tasche greifen müssen aber die Anlieger des Bad Segeberger Marktplatzes. Dessen Generalüberholung kommt sie teurer zu stehen als zunächst angekündigt.
Eine neue Entwicklung gab es in der vergangenen Woche auch im Fall des vermissten Baris Karabulut, der viele Menschen bewegt: Um den schleppenden Ermittlungen in dem mysteriösen Fall endlich zum Durchbruch zu verhelfen, hat die Familie aus eigener Kraft eine Belohnung von 15 000 Euro ausgesetzt. Und auch die Gemeinde Kayhude wurde Schauplatz eines schweren Verbrechens: Weil er sich von ihm behindert fühlte, hat ein Radfahrer einen 77-jährigen Spaziergänger angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Die wohl traurigste Nachricht der Woche: Bad Segebergs Alt-Bürgermeister Uwe Menke ist im Alter von 81 Jahren gestorben. LN-Redakteur Wolfgang Glombik blickt in seinem Nachruf auf das Leben dieses engagierten Kommunalpolitikers zurück.
Dieses und weiter Themen finden Sie unten. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und eine gute Woche!

Oliver Vogt
Lübecker Nachrichten, Lokalredaktion Bad Segeberg

Schleswig-Holstein: Todesfelde im DFB-Pokal, ein Dorf im Freudentaumel
Ende einer Männerbastion: Die erste Schützenschwester steht bereit
Kommunalpolitik

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Verbrechen

Baris Karabulut: Familie setzt 15 000 Euro Belohnung im Vermisstenfall aus
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